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Die Küche (Gastronomie) im Osttimor spiegelt, wie es auch in anderen kulturellen Belangen des Landes der Fall ist, die unterschiedlichsten Einflüsse der einstigen Kolonialherren wieder.
In der timoresischen Gastronomie finden sich Impressionen aus der indonesischen, der portugiesischen, und auch der chinesischen Küche wieder.
Milder und hocharomatischer Kaffee, der in den bergen wächst und gedeiht, wird in Timor Leste gerne zum Frühstuck getrunken. Brot und Butte, sowie Tee, der heiss und süss in Gläsern (nicht Tassen) serviert wird, runden das Frühstück ab.
Wie auch in vielen anderen Ländern sind im Osttimor drei Mahlzeiten am Tag die Regel. Das Mittagessen findet allerdings schon recht früh, zwischen Zwölf und Zwei, statt.
Weiter wachsen auf der timoresischen Inseln Sago, Taro, Kartoffeln, Brotfrucht, Reis, Mais, Erdnüsse, und Süsskartoffeln, dien den Speiseplan nährreich abrunden, gepaart mit Schwein, Ziegenfleisch, Hühnern und anderem.
Auch Obst sind im Timor vorhanden, wie da wären Bananen und Mangos.
Fisch ist geraden wegen der Transportwege, nur an den Küstenregionen für die „Nahrung“ interessant.
Ein typisch timoresisches gericht wäre zum Beispiel, Kaldeirada. Das ist gekochtes Fleisch, zumeist Lamm, mit Paprika, Gewürzen, Oliven und Kartoffeln. Tukir ist ein weiteres Lamm Gericht, welches mit zahlreichen Gewürzen, zusammen in Bambus gegart wird.
Frittierte Bananen, die regionale Spezialität Koirambu und Koibandera sind beliebte und viel gegessene Desserts im Osten Timors.
Auch Alkohol ist im Timor zugegen. Da wäre zum Beispiel der traditionelle Tua Mutin und Tuaka, beides Palmenweine und der Palmenweinbrand, Tua Sabu. Bier muss und wird es auch, importiert aus Ländern, wie Indonesien, Australien oder aber Singapur.