Umwelt
In Osttimor sind etwa nur noch 220.000 Hektar Primärwald. Die meisten Waldgebiete sind Sekundärwälder. Trotz Gegenmaßnahmen verringert sich die Anzahl an Bäumen weiterhin. Im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhundertes ging etwa 0,6% der Waldfläche verloren, meist durch Brennholzgewinnung, Brandrodung, Abweidung und starke Regenfälle, welche auch in vielen Teilen Timors eine starke Erosion verursachen. Folglich leidet auch die Wasserqualität der Küste, was wiederum Korallen und Fischbestände gefährdet.
„2000 gründete die UNTAET 15 Wildschutzgebiete (Protected Natural Areas PNA). Sie sind auch durch das Gesetz des unabhängigen Osttimor geschützt. Sowohl auf See als auch auf dem Land sollen sie Landschaften, seltene Arten und kulturelle Werte schützen. Dazu zählen Korallen, Feuchtgebiete und Mangroven ebenso wie historische, kulturelle und künstlerische Orte. Unter den geschützten Gebieten sind unter anderem der Tasitolu Friedenspark mit drei Salzseen und die Berge Tatamailau, Matebian, Saboria und Monte Mundo Perdido.“ (Quelle: Wikipedia.de)
Liste der Naturschutzgebiete Osttimors
Die Vegetation Osttimors besteht hauptsächlich aus Sekundärwald, Savannen und Grasland. Es gibt zumeist Kasuarinengewächse, Eukalyptus, Sappanholz, Sandelholz, Cendana und Lontarholz. Die Gesamtfläche des Waldes nahm zwischen 1990 und 2000 um 0,6 % ab. Die Fläche des ursprünglichen Primärwaldes Osttimors ist auf 220.000 ha, oder ein Prozent des Territoriums, zusammengeschrumpft. Dichten Wald findet man nur noch im Süden des Landes und in den Bergregionen.
Mangrovenwälder bedecken nur etwa 7.500 ha Osttimors, da im Gegensatz zu anderen Inseln des Archipels nur wenige Ausbuchtungen in der Küstenlinie vorhanden sind. Diese kommen hauptsächlich an der Nordküste vor, an der das Meer ruhiger ist. Beispielsweise findet man Mangrovenwälder bei Metinaro, Tibar und Maubara. An der Südküste breiten sich die Mangroven nicht viel weiter als über die Flussmündungen und sumpfigen Gelände hinaus aus.
(Quelle: Wikipedia.de)